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Springschwänze, Folsomia spec., Lebendfutter
Futtertiere werden in der Regel Dienstags versendet. Springschwänze, Folsomia spec., Dose
Für kalte Tage empfehlen wir die " Winterverpackung / Wärmekissen ". Versand im Winter: Futterinsekten können in ein Kältestarre verfallen. Bitte Futterinsekten sofort aus dem Karton nehmen und an einen warmen Ort stellen, ca 18-20°C (nicht auf die Heizung), damit sich diese erholen können. Bitte beachten Sie:
Information: Für alle kleinen Frösche der Familie Dentrobatidae, Froschlurche, Schwanzlurche, Fische, Zwergchamäleons und Spinnen sind Springschwänze eine unentbehrliche Nahrung. Die winzigen Urinsekten der Gattung Collembola sind weltweit mit über 3500 Arten vertreten und leben an den unterschiedlichsten Orten, z.B. an Meeresküsten, in Höhlen, Vogelnestern, auf der Wasseroberfläche von Seen und sogar auf Schnee in Hochgebirgen. Springschwänze bilden ein wichtiges Glied in der Kette der humusbildenden Organismen. Die am häufigsten gezüchteten Arten sind der schneeweiße Gleichringler (Folsomia candida) und der blinde Laufspringer (Sinella coeca). Sie sind je nach Art 1,5-3 mm lang, weiß und haben keine Augen. Die Weibchen legen winzige, hellbraune Eier an Stellen, die nicht unmittelbar mit Wasser in Berührung kommen. Aus diesen Eiern schlüpfen 0,2 mm lange Jungtiere. Springschwänze sind das einzige Mikrofutter für Landtiere, das sich leicht und mit geringem Aufwand züchten lässt. Die Zucht übersteht problemlos 3-4 Wochen ohne Versorgung, solange die Luftfeuchtigkeit hoch genug ist, damit die Tiere nicht vertrocknen. Dies birgt allerdings das Risiko, dass die Zucht leicht vermilbt und verschimmelt. 100% relative Luftfeuchte sind für Springschwänze am angenehmsten. Das Substrat sollte stets feucht, aber nicht sumpfig oder überschwemmt sein. Für die Zucht von Folsomia candida sind Temperaturen von 20-22° C sehr gut geeignet, Sinella coeca bevorzugt hingegen 25-28° C. Niedrige Temperaturen verlangsamen die Entwicklung. Da die Tiere sehr lichtscheu sind, sollte ein dunkler Platz zur Unterbringung gewählt werden. Als Behälter eignen sich Plastikdosen mit Deckel (20x10x8 cm), Lebensmittelbehälter, 5 l Eisbehälter (20x13x20 cm) oder kleine Aquarien aus Plastik oder Glas mit Deckscheibe. Der Deckel sollte ausreichend belüftet sein. Als Bodengrund dient ein Gemisch aus 2/3 ungedüngten Torf, 1/3 ungedüngte Blumenerde, altes Eichen- oder Buchenlaub, Gips und Dämmplatten aus Backkork. Der Torf wird unter Wasser gesetzt, bis er sich vollgesogen hat und danach werden die Springschwänze dazugesetzt. Als Feuchtfutter dient eine dünne Scheibe Kartoffel, Gurke, Zucchini, Kürbis, Möhre oder Apfel. Am besten eignet sich die Kartoffel, da sie schnell antrocknet und nicht verschimmelt oder verfault. Hinzu kommen noch Haferflocken, Bierhefe, Sojaflocken, Weizenkeime oder gemahlenes Grillenfutter. Werden nur wenige Springschwänze zum Verfüttern benötigt, reicht das Abklopfen der Futterscheiben. Bei Bedarf einer größeren Menge Springschwänze ist die einfachste Methode zur Entnahme der Tiere, das Durchspülen mit Wasser. Hierzu wird vorsichtig 1-2 Becher Wasser in den Behälter geschüttet und anschließend wieder durch ein sehr feines Sieb abgegossen. Da Springschwänze auf dem Wasser schwimmen, werden viele Tiere mit abgegossen, die sich in dem Sieb sammeln. Diese können dann verfüttert oder bei geringem Besatz zurück in den Behälter gegeben werden. Da diese Methode alle 1-2 Wochen angewandt wird, sollte man mehrere Zuchtbehälter haben, um öfter Futtertiere entnehmen zu können. Spätestens nach 4-6 Monaten sollten die Tiere in einen neu eingerichteten Behälter umgesetzt werden. Zu den Gefahren für die Zucht von Springschwänzen zählen Milben, Raubmilben und Mückenlarven. Milben treten meist nur auf, wenn zu reichlich gefüttert wurde, Mückenlarven hingegen, wenn das Substrat ständig zu feucht ist. Eine weitere Gefahr sind Pilzfäden, die das Futter überwachsen und die Springschwänze stark schädigen. Aus diesen Gründen sollte nur sehr knapp gefüttert und gewässert werden. Moderator:Gemini
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