Leiocephalus carinatus, Rollschwanzleguan

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1015102 Geschlecht weiblich  39,00 EUR
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BodenbewohnerEierlegendTagaktivTrockenterrarium


Leiocephalus carinatus
Rollschwanzleguan


Allgemeine Beschreibung:
Der Rollschwanzleguan wurde 1827 von GRAY entdeckt und beschrieben. Das Tier erreicht ca. 26cm GL, KRL 10 - 13cm. Weibliche Tiere bleiben etwas kleiner als die Männchen.
Das Verbreitungsgebiet der Tiere erstreckt sich von Kuba über die Bahamas, benachbarte Inseln bis hin zur Südküste Floridas, wo er eingeschleppt wurde. Die Tiere bewohnen Uferbereiche, felsige Küstenabschnitte, und lichte Waldgebiete, wo sie sich in Bodennähe aufhalten.



Äußere Merkmale:
Die Färbung der kleinen, gedrungenen Echsen bewegt sich zwischen schlichten Grau-, Braun- und Grüntönen. Sie weisen ein helles Fleckenmuster auf, der Schwanz ist hell/dunkel gebändert. Auffällig sind die großen, gekielten Schuppen. Während der Paarungszeit zeigen die Tiere eine intensivere Färbung mit hell/dunkel gefärbten Halsbändern. Der Körperbau ist gut an ihre Umweltbedingungen angepasst.
Rollschwanzleguane sind in der Lage, ihren Schwanz sehr rasch auf- und ab zu bewegen. Somit kam der Leguan auch zu seinem deutschen Namen. Dieses Verhalten dient zur Kommunikation untereinander und um mögliche Fressfeinde bei Bedrohung auf dieses Körperteil aufmerksam zu machen. Nützen sämtliche Fluchtversuche nichts und die Echse wird gepackt, wirft sie den Schwanz an einer sog. "Sollbruchstelle" ab und rettet somit ihr Leben. An dieser Stelle bildet sich nach einiger Zeit ein "Regenerat", das jedoch nicht mehr so schön nachwächst wie das Original.
Wird das nachgewachsene "Regenerat" erneut abgeworfen, bildet sich kein Weiteres mehr.





Verhalten:
Rollschwanzleguane leben in kleinen Verbänden mit einem Männchen und mehreren Weibchen oder pärchenweise. Die Männchen sind territorial. Die Tiere sind tagaktiv und Bodenbewohner, die gelegentlich auch klettern.
Rollschwanzleguane lassen sich auch mit Stachelleguanen vergesellschaften. Im Terrarium verlieren die Tiere schnell ihre Scheu.
Man sollte den Echsen möglichst viel Platz bieten, damit sie ihr Verhalten ausleben können.
Während der großen Mittagshitze und bei Störungen ziehen sich die Echsen zurück.
Die Tiere stehen nicht unter Artenschutz, man sollte aber trotzdem vermeiden, Wildfänge zu kaufen. Gesunde Tiere erreichen gut und gerne ein Alter von etwa zehn Jahren.



Das Terrarium:
Das Mindestmaß des Terrariums für zwei Tiere sollte 80 x 50 x 50cm (L x B x H) nicht unterschreiten. Pro weiteren Tier muss 20% mehr der Grundfläche zur Verfügung stehen. Das Terrarium sollte als Savannenterrarium gestaltet werden.
Als Bodengrund eignet sich ein Sand-Lehm-Gemisch, das im Terrarium ca. 15 -20cm hoch sein sollte um den Rollschwanzleguanen das Graben und Anlegen von Höhlen zu ermöglichen. Die Temperaturen sollten 25 - 35° C betragen, am Sonnenplatz können bis zu 45° C herrschen. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 50 - 60 % liegen.
Um den UV-Lichtansprüchen der Tiere gerecht zu werden, eigenen sich dementsprechende, hochwertige UV-Strahler mit UVA- und UVB-Anteil.
Nachts dürfen die Temperaturen auf Raumtemperatur abfallen. In freier Wildbahn unterliegen die Echsen teilweise großen Temperaturschwankungen.
Als Tageslichtlänge werden im Sommer etwa 14 Stunden empfohlen, im Winter ca. 8 Stunden.
Als Terrariendekoration eignen sich hervorragend verschiedene Wurzeln, Steine, Felsaufbauten, trockenheitsliebende Pflanzen, wie z.B. verschiedene Sukkulenten.
Vorsicht ist jedoch geboten, wenn die Tiere versuchen, Steine oder Wurzeln zu untergraben.
Man sollte die Dekoration so integrieren , das sie nicht nachrutschen und die Tiere erschlagen kann.
Während der Ruheperiode überwintert man die Rollschwanzleguane von Mitte November bis Mitte Februar bei 12 bis 18 °C.
Die Temperaturen können mit Thermostaten oder Temperaturregler gut im Terrarium gehalten werden.



Zucht:

Nach der Winterruhe beginnen ca. einen Monat später die Paarungen.
Die Eier werden gern unter Steinplatten vergraben.
Die Weibchen legen je nach Zustand, Alter und Größe bis 10 Eier. Die ideale Zeitigungstemperatur beträgt 28° C.
Nach 60 - 75 Tagen schlüpfen die Jungtiere, die erstmalig nach zwei bis fünf Tagen Nahrung zu sich nehmen.











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