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Das Wüstenterrarium
Für allgemeine Fragen zur Haltung von Terrarientieren können Sie aber auch unser Forum besuchen forum.reptilica.de Das Wüstenterrarium Dabei ist zu beachten, daß speziell Wüstentiere durchaus auch lokale (!!) Stellen mit 50-60°C im Terrarium benötigen, sie aber dort nicht den ganzen Tag verweilen. Die Verweildauer unter der Wärmequelle wird ihren natürlichen Lebensräumen von der Lufttemperatur und der Windbewegung beeinflußt. Im Frühjahr bei kühlen Lufttemperaturen und starken Winden müssen sie sich oft ausgiebig sonnen um ihre Vorzugstemperatur zu erlangen. Dagegen meiden sie im Hochsommer bei 38°C Lufttemperatur und Windstille die Sonneneinstrahlung, um sich nicht über ihr Temperaturoptimum (bei vielen Wüstenarten zwischen 35-42°C) hinaus aufzuheizen. Sehr wichtig bei der Erwärmung des Terrariums ist daher die unregelmäßige Wärmeverteilung im Becken. Die Tiere müssen immer die Möglichkeit haben, kühlere Orte aufzusuchen, wenn sie sich genügend aufgewärmt haben. Der Pfleger muss durch entsprechende Auswahl der technischen Hilfsmittel und ihres Einsatzes (z.B. niemals den gesamten Terrarienboden mit einer Bodenheizung auslegen) dafür sorgen, das im Terrarium Klimagradienten entstehen und nicht ein gleichmäßiges Saunaklima. Wichtig hierbei ist vor allem die Schaffung eines Temperaturgefälles im Terrarium. Kein Reptil überlebt Kerntemperaturen von 48°C. Die Einrichtung eines Wüstenterrariums kann folgendermaßen aussehen: JBL TerraSand, roter Terrariensand wird feucht geliefert und kann beim Einbringen modelliert werden. Ebenso der Terraris® Desert Namibia red - grabfähiger Terrariensand 5kg für Wüstenterrarien härtet nach dem Trocknen zu einem gewissen Grad aus und bietet so grabenden Tieren die Möglichkeit, Höhlen anzulegen. weitere Sandsorten für grabende Wüstentiere: Je nach den Bedürfnissen der Tiere kann durch Steinaufbauten oder mit Höhlen strukturiert werden. Zur Sicherheit der Tiere sollten Steinaufbauten verklebt werden. Für Steinaufbauten in Großterrarien kann das Gewicht zum Problem werden. Hier sind Kunstwurzeln & Kunststeine empfehlenswert. Entsprechende Pflanzen, wie z.B. Sukkulenten, Tillandsien, Kakteen oder natürliche Äste, Hölzer und Lianen eignen sich ebenfalls besonders gut. Wüsten- und Steppenpflanzen sollten nur als Imitate verwendet werden, wegen der hohen Verletzungsgefahr bei echten. Werden größere und bewegungsaktive Tiere gepflegt, haben lebende Pflanzen in der Regel keine Chance zu überleben. Set Einrichtung Ägypten - Wüstenterrarium für alle Wüstenbewohner Die Technik für ein Wüstenterrarium im Überblick:
Ein Terrarium für sonnenliebende Landschildkröten kann im Prinzip ähnlich aufgebaut sein, wie ein Wüstenterrarium. Als Bodengrund sollte jedoch kein Sand verwendet werden. Hier eignet sich z.B.: JBL TerraBark, Bodensubstrat aus Pinienrinde hervorragend.
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